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Lesen von industriellen Barcodes

Verfahren zum Drucken und Markieren von Barcodes

Jede Code-Anwendung beginnt mit der Datenerfassung von einer zentralen Datenbank, die häufig Herkunft und sonstige Produktionsdaten enthält, und der anschließenden Nutzung dieser Daten für ein Objekt. Die Anbringung des Codes auf dem Objekt erfolgt üblicherweise auf zwei verschiedene Arten: Anbringung des Codes auf einer Verpackung oder einem Etikett (üblicherweise mit Tintenstrahldruckern oder im Thermodruckverfahren), oder durch permanente Markierung des Codes direkt auf dem Teil durch Nutzung von Teilekennzeichnungsmethoden (DPM), z. B. Nadelprägung, chemische Ätzung oder Lasermarkierung.

Thermotransfer- oder Tintenstrahldruck

Tintenstrahldrucker werden üblicherweise zum Drucken des Codes auf Verpackungen, Etiketten oder sonstiges Material verwendet. Tintenstrahldrucker erstellen den Barcode, indem Tintentropfen auf ein Substrat, z. B. Papier oder Kunststoff angebracht werden. Thermotransfer-Druckverfahren werden üblicherweise für den Etikettendruck verwendet. Bei diesem Verfahren wird der Druckkopf erhitzt und die Tinte wird direkt auf das Etikett aufgetragen. Tintenstrahl- und Thermotransfer-Druckverfahren kommen häufig für 1D-Barcodes zum Einsatz.

Direktmarkierung (DPM)

Für viele Anwendungen, z. B. Medizingeräte, Automobilteile und sonstige langlebige Gebrauchsgüter, bei denen Rückverfolgbarkeit und Haftungsschutz auf Komponentenebene eine wichtige Rolle spielen, bieten DPM-Verfahren im Vergleich zu anderen Druckverfahren eine langlebigere Alternative. DPM-Codes umfassen üblicherweise mehr Daten als nur eine Teileindexnummer. Aus diesem Grund nutzen sie häufig eher 2D-Codes als die mit geringerer Bandbreite ausgestatteten 1D-Barcodes.

Laser

Laserkennzeichnungssysteme verwenden im Allgemeinen Faserlaser, um Data-Matrix-Codes oder sonstige 2D-Code-Symbole auf das Teil zu gravieren.

Nadelprägung

Markierungssysteme, die mit Nadelprägung arbeiten, gelten im Allgemeinen als kostengünstigste Option. Sie nutzen einen schlagenden Markierer, der in das Metall hineingepresst wird und dadurch eine Kerbe bildet.

Chemische Ätzung

Die elektrochemische Ätzung verwendet eine Lösung auf Natriumbasis und gepulstem, elektrischem Strom mit geringer Voltzahl. Die geladene Lösung löst das Metall auf, das dann mithilfe eines Spezialstifts extrahiert wird.

Abhängig vom jeweils zu markierenden Material, bieten alle Methoden gewisse Vor- und Nachteile. Für Metallteile bieten Lasermarkiersysteme einen höheren Durchsatz von permanenten Markierungen, deren Anbringung jedoch kostspielig ist. Markierungsköpfe für Nadelprägungen sind weniger kostspielig, sie verschleißen jedoch, was sich negativ auf die Markierung auswirken kann.

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