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Was ist OPC UA und warum ist es für die industrielle Automatisierung unverzichtbar

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Um ihre globale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, müssen Hersteller agiler werden, neue Technologien nutzen und sich verändern, ohne ihre bestehenden Investitionen zu opfern oder zu ersetzen. Es ist eine schwer zu steuernde Problematik.

Glücklicherweise macht die Open Platform Communications Unified Architecture (OPC UA) diese Herausforderung für Hersteller ein bisschen einfacher, indem sie die Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M) vereinfacht. Die OPC UA ist ein frei verfügbares Kommunikationsprotokoll, das speziell für die industrielle Automatisierung konzipiert ist. Es ermöglicht den Informations- und Datenaustausch auf Geräten innerhalb von Maschinen, zwischen Maschinen und von Maschinen zu Anlagen. OPC UA überbrückt die Kluft zwischen Informationstechnologie und Betriebstechnik. 

Mit anderen Worten, Unternehmen können die Vorteile des Internets der Dinge (IoT) und der Industrie 4.0 ohne OPC UA nicht ausschöpfen. Für kleinere Unternehmen, die keine entsprechenden Budgets haben, um in modernere Technologien zu investieren, bietet OPC UA eine einfachere Methode, um die Daten zu nutzen, die sie wahrscheinlich bereits aus bestehenden Technologien, besonders der industriellen Bildverarbeitung, gewinnen. 

Natürlich gibt es für die industrielle Automatisierung auch andere Kommunikationsprotokolle. Die meisten von ihnen sind aber anbieterspezifisch, wie PROFINET für Siemens SPS oder iQSS für Mitsubishi SPS. OPC UA ist hingegen ein offenes, plattformübergreifendes Protokoll, was bedeutet, dass sie auf jedem Betriebssystem funktioniert, einschließlich Linux, Windows, Android oder iOS. Und da sie auf einer Architektur und APIs basiert, lässt sie sich einfach in eine Anwendung oder ein Gerät integrieren. 

OPC UA ist eine Weiterentwicklung des ursprünglichen OPC-Standards, der nur auf Microsoft Windows-basierten Geräten funktionierte. OPC UA wurde jedoch so konzipiert, dass Hersteller alle modernen Technologien nutzen können, die zur Schaffung einer intelligenten Fabrik beitragen: mobile Endgeräte, Big Data, maschinelles Lernen, industrielle Bildverarbeitung, künstliche Intelligenz und Deep Learning, vorausschauende Wartung uvm. Angesichts der hohen Anzahl von Maschinen, Geräten und Systemen in einer Produktionsanlage oder einem Logistikzentrum ist OPC UA das Mittel zur Verbindung dieser Inselanlagen. 

Laut der Plattform IOT for all wurden „Enterprise Resource Planning“ (ERP) Anwendungen eingesetzt, um zahlreiche Aufgaben in der Fertigung zu erfüllen, wie z. B. die Auftragsverwaltung und Verarbeitung, die Datenerfassung, die Planung auf der Produktionsebene des Unternehmens sowie das Prozessmanagement. 

“Weiterhin heißt es dort: „Wenn Sie Abläufe beschleunigen, manuelle Arbeit und Fehler verringern sowie schneller zwischen einzelnen Schritten wechseln und dabei Echtzeitdaten möglichst nahe der Quelle (bspw. einer bestimmten Produktionslinie oder sogar eines Geräts) erfassen wollen, ist eine Integration der Maschinendaten über die OPC UA in das ERP-System revolutionär.” 

Denn die Integration von Daten aus einem Bildverarbeitungssystem einer Produktionslinie in ein ERP-System ermöglicht Nutzern zum Beispiel den Zugang zu diesen Daten in einem System, mit dem sie bereits vertraut und zufrieden sind, wodurch wiederum der Nutzen dieser Daten beschleunigt wird. Und dies trägt zur schnelleren Einführung der Industrie 4.0 bei. 

Erfahren Sie, wie Cognex inzwischen die OPC UA in seinen In-Sight Bildverarbeitungssystemen nutzt, um Industrie 4.0 zu ermöglichen.

 

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