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Verfahren zum Drucken und Markieren von Barcodes

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Wenn Sie sich für die Verwendung von Barcodes zur besseren Erfassung und Rückverfolgbarkeit in Ihrem Unternehmen entschlossen haben, erfolgt das Anbringen des Codes üblicherweise auf eine der beiden folgenden Arten. Die Codes können entweder auf einer Verpackung oder einem Etikett mit Tintenstrahldruckern oder im Thermodruckverfahren angebracht werden, oder durch permanente Markierung des Codes direkt auf einem Gegenstand durch Nutzung der direkten Teilekennzeichnung (Direct Part Marking, DPM).

Thermotransfer- oder Tintenstrahldruck

Tintenstrahldrucker werden üblicherweise zum Drucken des Codes auf Verpackungen, Etiketten oder sonstigem Material verwendet. Tintenstrahldrucker erstellen den Barcode, indem Tintentropfen auf einem Substrat, z. B. Papier oder Kunststoff angebracht werden. Thermotransfer-Druckverfahren werden üblicherweise für den Etikettendruck verwendet. Bei diesem Verfahren wird der Druckkopf erhitzt und die Tinte wird direkt auf das Etikett aufgetragen. Tintenstrahl- und Thermotransfer-Druckverfahren kommen häufig für 1D-Barcodes oder ultraviolette (unsichtbare) Codes zum Einsatz.

Pakete mit Versandetiketten aus der Nähe

Direktmarkierung (DPM)

DPM ist ein Prozess, der es Benutzer*innen ermöglicht, einen Code direkt auf einem Gegenstand zu markieren, anstatt ihn auf ein Etikett zu drucken. Für Medizinprodukte, Automobilteile und sonstige langlebige Gebrauchsgüter, bei denen Rückverfolgbarkeit und Haftungsschutz auf Komponentenebene eine wichtige Rolle spielen, bieten DPM-Verfahren im Vergleich zu anderen Druckverfahren eine langlebigere Alternative. DPM-Codes werden als „permanent“ betrachtet, da ein beträchtliches Maß an Beschädigung erforderlich wäre, um einen DPM-Code unlesbar zu machen, im Gegensatz zu Etiketten, die entfernt, zerrissen oder durch Feuchtigkeit verzerrt werden können. DPM-Codes umfassen üblicherweise mehr Daten als nur eine Teileindexnummer. Aus diesem Grund werden hierfür häufig eher 2D-Codes als die mit geringeren Möglichkeiten ausgestatteten 1D-Barcodes eingesetzt.

Es gibt drei wesentliche Arten von DPM-Methoden: Laser, Nadelprägung und chemische Ätzung. Abhängig vom jeweils zu markierenden Material bieten alle Methoden gewisse Vor- und Nachteile. Für Metallteile bieten Lasermarkiersysteme zwar einen höheren Durchsatz von permanenten Markierungen, sie sind jedoch kostspielig in der Installation. Markierungsköpfe für Nadelprägungen sind weniger kostspielig, sie verschleißen jedoch, was sich negativ auf die Markierung auswirken kann.

Codebild auf Metall Markierungstyp Beschreibung
Lasermarkierter DataMatrix-Code auf einem Metallteil
Laser Laserkennzeichnungssysteme verwenden im Allgemeinen Faserlaser, um Data-Matrix-Codes oder sonstige 2D-Code-Symbole auf das Teil zu gravieren.
Nadelgeprägter Code
Nadelprägung Markierungssysteme, die mit Nadelprägung arbeiten, gelten im Allgemeinen als kostengünstigste Option. Sie nutzen eine oszillierende Nadel, die in das Metall hineingepresst wird und dadurch eine Kerbe bildet.
Chemisch geätzter Code
Chemische Ätzung Die elektrochemische Ätzung verwendet eine Lösung auf Natriumbasis und gepulsten Schwachstrom. Die geladene Lösung löst das Metall auf, das dann durch eine spezielle Schablone hindurch extrahiert wird.

Laden Sie den Leitfaden Einführung in das Lesen von Barcodes herunter und erfahren Sie mehr über Druck- und Markiermethoden für Barcodes.

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