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Anwenderberichte

100 %ige Inspektion von bis zu 2000 verschiedenen Trennschaltern

Schneider Electric Electronics

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Auf dem Osiswitch Compact-Band von Télémécanique, einer Marke der Schneider Electric, werden Trennschalter gefertigt. Auf diesem Fertigungsband lassen sich bis zu 2000 verschiedene Produkttypen aus gerade einmal 100 verschiedenen Bauteilen anfertigen. Jeder Trennschalter wird manuell montiert. Deshalb ist eine 100 % zuverlässige Inspektion der einzelnen Bauteile unerlässlich, damit jeder Trennschalter noch einmal überprüft werden kann, bevor er verpackt wird.

 

Angesichts dieser enormen Vielfalt an Produkttypen war sehr schnell klar, dass ein mechanisches System dieser Inspektionsaufgabe nicht gewachsen wäre. Die Vision-Technologie erwies sich dabei als einzig mögliche Lösung.

 

Eine anspruchsvolle Anwendung verlangt nach einer vertrauenswürdigen Lösung

Globale Präsenz und qualitativ hochwertige Technologie waren für Schneider Electric bei der Wahl eines Lieferanten von Bildverarbeitungssystemen ausschlaggebend. Cognex und dessen Partner-Integrator Esox führten eine Machbarkeitsstudie durch und schlugen eine Inspektionslösung vor, die den Anforderungen der Anwendung gerecht wurde. Angesichts des enormen Ausmaßes der zu inspizierenden Elemente stellte diese Anwendung eine besondere Herausforderung dar.

 

Investition in Bildverarbeitung macht den Unterschied

„Wir von Schneider Electric legen großen Wert auf Produktqualität. Deshalb investieren wir in alle Produktionsstufen“, erklärt Nicholas Charollais, Marketing Manager bei Schneider. „Unser größtes Risiko bei der Qualitätskontrolle ist die unzulängliche Ausführung eines Auftrags. Wir benötigen deshalb eine Inspektionslösung, die prüfen kann, ob das verpackte Produkt auch tatsächlich den entsprechenden Produktreferenzwerten entspricht. Deshalb war es für uns so wichtig, das Inspektionsband vollständig zu automatisieren.“

 

Das Vision-System ermöglicht eine komplette Inspektion jedes einzelnen Bauteils der verschiedenen Produkte während der Montage. Dazu werden die Produktreferenzwerte analysiert. Diese Analyse erfolgt mit Hilfe der von Esox entwickelten Vision-Plattform, die VisionPro von Cognex einsetzt. Mit VisionPro ist die „Mehrfachanzeige“ von Bildern möglich.

 

Die Vision-Station besteht aus 2 Kameras und 5 LED-Lichtquellen sowie einem Laserstrahl. Die erste hochauflösende Kamera (1600 x 1200 Bildpunkte) inspiziert die Unterseite des Teils und prüft den auf den Kontakten eingeprägten Code. Die zweite Kamera ist für die Inspektion der Teileoberseite zuständig. Die aufgenommenen Bilder werden in der Inspektionsdatenbank aufgezeichnet. Angesichts der möglichen Abweichungen stellte die Einrichtung eines einwandfrei arbeitenden Beleuchtungssystems eine große Herausforderung dar. Esox entwickelte ein optisches System mit einem Software-Tool das für die jeweiligen Belichtungszeiten programmiert wurde. Dieses System ermöglicht die Abstimmung der Belichtung auf die Produktreferenzwerte. Somit können je nach Produktfamilie mehrere Belichtungsvarianten nacheinander aufgerufen werden.

 

Abhängig von der Komplexität der gerade ausgeführten Produktinspektion zeigt das System mindestens 1 Bild pro Produktbauteil an. Bis zu 12 Bilder lassen sich so in Form von Gesamtbildern anzeigen, nachdem das System jedes davon mit der am besten geeigneten Belichtung aufgenommen hat. Die einzelnen Bilder werden anschließend von der Software verarbeitet. Die Inspektionsergebnisse werden auf diesen Gesamtbildern rot oder grün gekennzeichnet angezeigt, so dass der Bediener Probleme schnell erkennen kann.

 

Die Tests wurden in Frankreich in Rekordzeit durchgeführt. Die erste Installation des Systems erfolgte in einer der Produktionsstätten von Schneider in Spanien. Zwei Wochen reichten bereits, um die Funktionalität und Robustheit des Systems von Cognex nachzuweisen. Anschließend wurde das Fertigungsband an den Standort Batam in Indonesien verlagert.

 

Kontrolle der Fertigungsbänder von einer zentralen Stelle aus... selbst im Ausland

Dank der Fernwartungsmöglichkeit sind die französischen Standorte von Schneider heute in der Lage, die Produktion in Indonesien zu überwachen. An den französischen Standorten kann Schneider Electric Bilder von fehlerhaften Bauteilen in Indonesien verfolgen und die Inspektionsparameter kontrollieren oder Änderungen an der Programmierung vornehmen.

 

Qualitätskontrolle und Rückverfolgbarkeit in einer Lösung

Da das System alle Statistiken archiviert, lassen sich alle nicht den Vorgaben entsprechenden Fehler überwachen und bestätigen, so dass fälschlicherweise aussortierte Teile bei Bedarf identifiziert werden können. Aus einer derartigen Kontrolle ergibt sich auch eine umfassende Rückverfolgbarkeit der inspizierten Produktion. Für Schneider Electric handelt es sich dabei um ein strategisches Element der Qualitätssicherung. Schneider will jetzt auf diesem Erfolg aufbauen und am Standort Limoges eine weitere Anwendung dieser Art installieren. Dies ist für Juni geplant, nicht einmal 4 Monate nach Inbetriebnahme der Anwendung in Indonesien.

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