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KIA Motors erzielt Leseraten von 99% mit Cognex Barcode-Lesegeräten

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In der Automobilindustrie ermöglicht das Datenmanagement den Herstellern, Prozesse zu optimieren und die hohen Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Das Vorhandensein entsprechender Daten auf Fahrzeugen und zugehörigen Teilen kann ebenso dazu beitragen, Kosten zu senken und auf Probleme bezüglich Qualitätssicherung und Rückrufe gezielt und rasch zu reagieren.

KIA Motors, mit Sitz in Korea, gewährleistet die Rückverfolgbarkeit seiner Motor- und Getriebeteile mithilfe von direkt markierten (DPM) 2D-Data-Matrix-Codes. Ein Fahrzeuggetriebe besteht aus etwa 300.000 Teilen. Davon werden die Hauptkomponenten (z. B. Differenzial, Antriebsrad, Abtriebsrad, Träger, Kupplung, Getriebegehäuse, Ventilkörper, Gehäuse usw.) über den gesamten Produktionsprozess hinweg verfolgt. Zusätzlich werden die Hauptkomponenten am Motor, der aus etwa 200.000 Teilen besteht (z. B. Kolben, Zylinderkopf, Motorblock, Nockenwelle und Kurbelwelle), über den gesamten Fertigungs- und Distributionsprozess hinweg verfolgt.

Im Rückverfolgbarkeitsprogramm von KIA Motors werden die auf den Komponenten angebrachten 2D-Data-Matrix-Codes gelesen, um festzustellen, ob es sich um den jeweils richtigen Teil handelt. Dann werden Herstellungsinformationen, wie etwa Fertigungsdatum und Modellnummer, auf dem Server zwecks vollständiger Rückverfolgbarkeit gespeichert.

Leseraten von 99% auf der Produktionslinie von 6-Gang-Getrieben

KIA Motors setzte sich zum Ziel, die Leseraten der 2D-Data-Matrix-Codes für eine bessere Rückverfolgbarkeit zu steigern, nachdem das Produktionssystem auf das 6-Gang-Getriebe umgestellt wurde. Auf der normalen Getriebeproduktionslinie wurden etwa 1.800 Einheiten pro Tag gefertigt, aber nur Leseraten von 96-97% erreicht. Auf der Motorlinie, wo täglich 1.300-1.400 Motoren gefertigt wurden, erzielte man Leseraten von weniger als 97%. KIA Motors wusste, dass eine Steigerung der Leserate von lediglich 2-3% auf diesen Linien zahlreiche Vorteile bringen würde, wie etwa eine Erhöhung des Produktionsausstoßes, eine Verringerung der Herstellungskosten und eine verbesserte Arbeitsleistung.

Das vorherige Barcode-Lesegerät führte zu häufigen Stopps der Fertigungsmaschinen, da beim Code-Lesen Fehler auftraten. Da es manuell betrieben wurde, war es schwierig, den Fertigungszyklus einzuhalten, was in der Folge sowohl die Arbeitsleistung als auch den Produktionsausstoß verringerte. Zudem bestand die Gefahr, falsche Teile zu verwenden, wenn ein Code falsch gelesen wurde, was Produktionsfehler verursachen konnte. Die Data-Matrix-Codes auf dieser Linie gestalteten sich als besonders schwierig, da die Teile der 6-Gang-Getriebe sehr klein sind. Zudem verringerte KIA Motors die Markierungsgröße von 10x10 auf 5x5. Folglich musste auch die Markierungsqualität darunter leiden.

Angesichts dieser Herausforderungen setzte KIA Motors auf seiner Produktionslinie für 6-Gang-Getriebe Cognex Barcode-Lesegeräte ein und erzielte damit Leseraten von 99%. Cognex-Lesegeräte verfügen über patentierte Algorithmen, die höchste Leseraten (99% und höher) ermöglichen, selbst bei schwierigsten DPM- und etikettenbasierten ID-Anwendungen.  

Patentierter Algorithmus zum Lesen von 2D-Codes

Da KIA Motors Autokomponenten mit einem Anti-Rost Öl-Spray montiert werden, besteht eine der Herausforderungen für das Lesegerät darin, Fehler aufgrund von Ölspuren auf dem Code zu vermeiden. Außerdem können die 2D-Data-Matrix-Codes aufgrund von Schmutz oder Kratzern fleckig oder beschädigt sein, obwohl sie gewaschen und sauber gehalten wurden. Schließlich sind die Codes durch die verringerte Markierungsgröße sehr klein und weisen stärkere Abweichungen in der Markierungsqualität auf, wodurch sie noch schwieriger zu lesen sind. Für Cognex Barcode-Lesegeräte stellt all dies jedoch kein Problem dar. Mit dem Cognex 2DMax+ Code-Lese-Algorithmus kann so gut wie jeder Barcode gelesen werden, unabhängig von dessen Beschädigung und der Oberfläche, auf der er angebracht ist. Darüber hinaus sind Cognex Barcode-Lesegeräte Ethernet-anschlussfähig, sodass sie direkt in das Werksnetz integriert werden können und eine direkte Kommunikation mit der SPS ohne Übertragungsvorrichtung möglich ist.

KIA Motors installierte das Cognex In-Sight 5110 an jedem Montagepunkt der Getriebe- und Motorkomponenten. Der Autohersteller entschied sich zudem für das kompakte In-Sight Micro 1110 an engen, schmalen Stellen. Und KIA Motors installierte das tragbare DataMan 8500 Lesegerät als Backup-System. Die stationären DataMan 100X Barcode-Lesegeräte wurden ebenfalls angebracht, um die Qualität der Lasermarkierungen an der Produktionslinie zu prüfen.

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