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Automobilteile: mit 100 %iger Rückverfolgbarkeit abgezeichnet, verpackt und geliefert

Borg Warner France Automotive manufacturing cognex cameras mounted

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Automobilteile: mit 100%iger Rückverfolgbarkeit abgezeichnet, verpackt und geliefert


Als einer der größten Konstrukteure und Lieferanten von Automobilteilen kann sich Borg Warner keine Fehler erlauben. Das Unternehmen musste die Qualität einer neuen Mehrwertkomponente gewährleisten und in der Lage sein, das Produkt von der Wiege bis zum Grab zurückzuverfolgen.

Deshalb entschied man sich für Cognex, dessen Vision Systeme bereits bei zahlreichen Produktionslinien und Maschinen des Unternehmens im Einsatz waren. Das neue Projekt stand unter der Leitung von Alema Automation, einem Partner-Systemintegrator (PSI) von Cognex für den Südwesten Frankreichs.

Die Herausforderung: Jedes Teil muss markiert werden. Außerdem muss die Präzision und Qualität der Markierung geprüft werden. Schließlich muss noch bestätigt werden, dass jedes Teil vor seiner Auslieferung die erforderlichen Qualitäts- und Sicherheitskontrollen durchlaufen hat.

Die Lösung: VisionPro von Cognex mit dem In-Sight, der Cognex Partner Product ESO’CR von Esox, einem weiteren Cognex PSI, sowie Mikroperkussions-Markierungsmaschinen von Technifor, ebenfalls einem vertrauenswürdigen Partner von Cognex.

Lebenslange Markierung

Nachdem ein Teil die Produktionslinie verlassen hat, wird es mittels Mikroperkussion markiert: 2 Zeilen bestehend aus alphanumerischen Zeichen, die die Produktreferenz, Chargennummer, Teamidentität und das Fertigungsdatum angeben.

Danach liest eine erste aus 8500 Karten und VisionPro (Bibliothek der Vision-Tools von Cognex) bestehende Vision-Station die Zeichen mit Hilfe der Software ESO’CR. Die Daten werden anschließend zu einem Technifor-Gravierer übertragen. Dieser wandelt die Daten in Datamatrix-Code um, der nun auf der anderen Seite des Teils aufgebracht wird. Es hat sich gezeigt, dass die ESO'CR-Software der Automobilindustrie Mehrwert einbringt. „Damit können wir unser Budget und unseren Zeitrahmen einhalten“, so Olivier Skalinski, Projektleiter bei Alema.

Um Fehler auszuschließen und die gleichbleibend hohe Markierungsleistung zu gewährleisten, prüft ein neben der Mikroperkussionsmaschine installiertes In-Sight System Inhalt und Qualität der Markierung.

Wie kann man sicher sein, dass jedes Teil inspiziert wurde?

Nach der Markierung durchläuft das Teil eine Reihe hydraulischer Prüfungen mit 8 Inspektionspunkten. Nach Abschluss der Prüfphase wird das Teil zu einer zweiten In-Sight Vision-Station geführt. Dort muss festgestellt werden, ob das Teil alle erforderlichen Prüfungen erfolgreich absolviert hat. Keine einfache Aufgabe.

Zuverlässiges Lesen unabhängig von der Umgebung

Die bei der zweiten Vision-Station eintreffenden Teile können trocken und sauber sein oder noch immer ölig vom Prüfprozess. Trotz völlig anderer Beleuchtungs- und Lesbarkeitsbedingungen als bei der ersten Lesestation ist das In-Sight absolut dazu in der Lage, den Code auf jedem Teil ohne zusätzliche Konfiguration zu lesen.

Alema musste sich noch einer weiteren Herausforderung stellen: Es musste sichergestellt werden, dass das In-Sight mit der Datenbank in der Fabrik kommunizieren kann, in der die Ergebnisse der Prüfphase gespeichert sind. Alema entwickelte eine einzigartige Schnittstelle, die es In-Sight ermöglicht, zu jedem Teil eine Beurteilung zu liefern: zur Lieferung geeignet (oder nicht).

Fehlerhafte Teile, die repariert werden können, werden zur Reparatur zurückgeschickt. Teile, die erfolgreich geprüft wurden, werden in den Verpackungsbereich geleitet. Um höchste Sicherheit zu gewährleisten, hat Alema am Eingang des Verpackungsbereichs ein drittes In-Sight System installiert, das eine letzte Teileprüfung vornimmt.

Rekordzeit

Die Anwendung wurde von Alema in Rekordzeit entwickelt und installiert: Bereits nach 2 Tagen kam die Bestätigung, dass das System bei Prototypteilen einwandfrei arbeitete. Innerhalb von einer Woche war es in der Fabrik installiert, einschließlich Personalschulung und Wartung.

Eine schlagkräftige Kombination

Auf Grund der Robustheit der Vision-Systeme In-Sight sowie ihrer Fähigkeit, mit veränderten Lichtbedingungen und Positionsänderungen zurecht zu kommen, konnte bei verschiedenen Arbeitsstationen überall das gleiche Material verwendet werden. Außerdem konnte Borg Warner den Ersatzteilbestand erheblich verringern.

Ein weiterer Vorteil bestand darin, dass Alema Automation für das gesamte Projekt verantwortlich zeichnete (Lesen, Markieren und Verifizieren). Dadurch kam es zu keinerlei Interessenkonflikten zwischen verschiedenen Lieferanten.

„Dank der umfassenden Natur der Lösung von Cognex und ihres Partnernetzwerks haben wir eine leistungsstarke und preiswerte Lösung zur Verfügung gestellt bekommen“, wusste Stéphane Laval von Borg Warner zu berichten.

Auf Grund des Erfolgs dieser Lösung will Borg Warner die gleiche Lösung bei weiteren Produktlinien einsetzen. So soll optimale Nachverfolgbarkeit bei allen Produktionsprozessen möglich werden.

 

 

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