• Cognex Vertrieb: +49-721-958-8052

  • Kontakt

Anwenderberichte

Kompletter Prozess aus einer Hand

Thyssen Krupp Krause Automotive using robot mounted inspection system

Ähnliche Produkte

2D Machine Vision Systems Insight 7000 and hand holding In-Sight 9000

Genaues und zuverlässiges Prüfen, Identifizieren und Führen von Teilen

370 barcode reader held by hand

Stationäre Barcode-Lesegeräte

Bildverarbeitungsgeführte Barcodelesegeräte mit der Benutzerfreundlichkeit und den Kosten von Laserscannern

Optimierte Qualitätssicherung über die vollständige Fertigungskette
Kompletter Prozess aus einer Hand

 

 

Die Optimierung der Montage über die komplette Prozesskette liefert im globalen Wettbewerb entscheidende Vorteile in Qualität, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. Im schwierigen Bereich komplexer Automatisierungstechnik bewegt sich die ThyssenKrupp Krause GmbH aus Bremen mit nachhaltigem Erfolg.

 

Die ausgeprägte Leistungsfähigkeit im Engineering aus unterschiedlichen Bereichen der Automation - wie die effiziente Integration fortschrittlichster Bildverarbeitung - wird konsequent in die gesamte Fertigungslinie verzahnt. Ergebnis ist eine optimierte Qualitätssicherung über die komplette Prozesskette (Integrated Quality Assurance, IQA), bis hin zum gesamten Komplex der  fertigungsbezogenen Unternehmenskommunikation, durchgängigen Fertigungsdokumentation sowie  Datenbankmanagement. Mit rund 600 Ingenieuren am Standort Bremen verfügt das Unternehmen über ein sehr breites technologisches Know-how und große Erfahrung in der Auslegung, Konstruktion,  Entwicklung, sowie Zusammenstellung von komplexen Fertigungslinien der Montagetechnik. Das gilt insbesondere für umfangreiche Automatisierungsprojekte für die Automobilindustrie, aus einer Hand und mit einer Verantwortlichkeit.

Strategie effektiver Synergie
Die Automobilindustrie und deren Zulieferer sind geprägt von harten Anforderungen in der Systemzuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Qualität von Fertigungsanlagen. Wenn diese Kunden bei neuen Projekten von Montagelinien schon in der Planungsphase die qualifizierte Unterstützung für weitere sinnvoll einzubindende Prozessschritte erhalten, dann wird dadurch frühzeitig ein deutlicher Mehrwert erzielt. Auf diesen Kundenservice mit effektiven durchgängigen Konzepten legt das Bremer Unternehmen großen Wert und ist damit recht erfolgreich. Das erfordert aber auch von den einzubindenden Systemtechnologien wie der Bildverarbeitung höchste Zuverlässigkeit und Qualität. Im Sinne des Sprichwortes „Eine Kette ist so stark wie sein schwächstes Glied“ werden deshalb sehr hohe Anforderungen an die integrierte Qualitätsabsicherung (IQA) gestellt. Die Bildverarbeitung ist dabei sowohl ein zentrales Element der Qualitätssicherung als auch ein sehr wichtiger Bestandteil in der Optimierung vieler Prozessschritte.

Innerhalb des Zeitraumes von 2001 bis Ende 2006 wurden am Standort Bremen mehr als 320 Vision-Sensoren der Produktfamilie In-Sight® und rund 24 PC-basierte Systeme mit VisionPro®  integriert. All diese Systeme in Hard- und Software sind von Cognex. In zwei aktuellen Projekten werden einmal rund 54 und im anderen 30 weitere Vision-Sensoren der Produktfamilie In-Sight in den Montagelinien integriert. In weiteren Projekten wird man am Standort Bremen bis Ende des Jahres 2007 insgesamt etwa 120 In-Sight installieren. Eine derartig ausgeprägte Ausrichtung auf einen Lieferanten für Bildverarbeitung in Hard- und Software muss sehr gewichtige Gründe haben.

 

Vor sieben Jahren stand an Hand eines Pflichtenheftes die Entscheidung an, sich für einen Lieferanten von Systemen der Bildverarbeitung (BV) festzulegen. Dazu bemerkt Dr.-Ing. Thomas Trittin,  verantwortlich in der Abteilung ‚Controls Department’: „Wir, und unsere Gruppe von Tochterunternehmen, sind global aufgestellt. Deshalb war eine Standardisierung der Bildverarbeitungs-Komponenten in Hard- und Software unumgänglich.“

 

Kern der Anforderungen war:
Die Bildverarbeitungs-Tools und -Algorithmen mussten höchste Zuverlässigkeit bieten.
Die Bedienung und Installation sollte denkbar einfach sein.
Die System-Verfügbarkeit und schneller Support war weltweit auf höchstem Niveau zu gewährleisten.

 

Mit Cognex fand man einen global aufgestellten Partner, der all diese Anforderungen mit Abstand am Besten gerecht wurde. „Mit hunderttausenden von weltweit installierten Systemen verfügt dieses Unternehmen über eine enorme Erfahrungsbasis und einen effizienten international ausgebauten Support“, bemerkt Dr. Trittin. An der Entscheidung für Cognex war er maßgeblich mit beteiligt.

 

Unbestechliche Präzision
In komplexen Fertigungslinien müssen viele unterschiedliche Aufgaben der Bildverarbeitung mit hoher Sicherheit bewältigt werden. Aus der in Jahrzehnten gewachsenen großen Bibliothek von Bildverarbeitungs-Tools mit äußerst präzise arbeitenden Algorithmen sowie mächtigen Vision-Softwarepaketen wie PatMax bietet Cognex für fast jede Aufgabe eine zuverlässig arbeitende Visionbasis. PatMax ist sowohl in den neuen Vision-Sensoren In-Sight integriert als auch in PC-basierten Systemen auf Basis von VisionPro. Im Gegensatz zur Bildverarbeitung einfacher Grauwertkorrelation verwendet PatMax die geometrischen Grundstrukturen von Objekten (ähnlich der CAD Konstruktion) wie Kanten, Abmessungen, Formen, Winkel, Bögen und Schattierungen. Die Analyse der geometrischen Informationen sowohl der Merkmale als auch deren räumliche Relation bestimmt die Position des Objektes eindeutig und mit höchster Genauigkeit. Das Visiontool ist invariant gegenüber Lage, Orientierung und Maßstabsveränderung des Objektes. Auf dieser Technologie basieren weitere Vision-Softwarepakete wie z.B. PatInspect™ und PatFlex™, bis hin zu OCVMaxTM - zur fortschrittlichen Schriftzeichenverifizierung. Die solide Basis von bewährten und äußerst fein arbeitenden Visiontools bietet eine übersichtlich strukturierte Architektur der Bildverarbeitung in Hard- und Software, und ist damit für die Kunden von ThyssenKrupp Krause leicht durchschaubar.

 

Bei den Kunden kommt ein Großteil des Inbetriebnahme- /Wartungspersonals aus der sogenannten SPS-Welt. Sie sind in der Regel weder Bildverarbeiter noch Hochsprachen-Programmierer. Deshalb ist die einfache Bedienung der Visionsysteme ein sehr wichtiger Faktor der Akzeptanz und für den problemfrei laufenden Betrieb. Die Anpassung der Anwendung durch einfache Programmierung mittels Parametrieren, die komfortable Verzahnung von Visiontools mit den Prozesssteuerungen, und die intuitive Entwicklungsumgebung ist von großer Bedeutung für die effektive Prozessgestaltung. Die ausgesprochen komfortable Entwicklungsumgebung ‚In-Sight Explorer’ hat sich für die Programmierung ganzer Netzwerke von Vision-Sensoren und insbesondere deren Einbindung in den Automatisierungsprozess und die Unternehmenskommunikation vielfach bewährt. Das gilt auch für die sehr anspruchsvollen Visionanwendungen PC-basierter Systeme und deren Entwicklungsumgebung VisionPro. Hinsichtlich dem „easy to use“, als sehr gewichtigem Anwendungsaspekt in der Bildverarbeitung, hat sich die in den Vision-Sensoren In-Sight integrierte Ethernet-Schnittstelle erwiesen. Im ganzen Umfeld der industriellen Automation spielt diese Schnittstelle eine immer wichtigere Rolle, weil sie in der Unternehmenskommunikation weit verbreitet ist und ein vertrautes Feld darstellt. Die Vision-Sensoren können über das Ethernet auch unterschiedliche Automatisierungssysteme wie z.B. Roboter direkt ansteuern. Das vereinfacht viele Steuerungskonzepte.

 

Die Auftragskunden von ThyssenKrupp Krause sind weltweit verteilt und man verfügt teilweise über eigene Tochterunternehmen in diesen Ländern. Im eigenen Interesse und ganz im Sinne der Kunden kann es aber von großem Vorteil sein, das man einen Systemintegrator vor Ort in ein Projekt exklusiv mit einbindet. Deshalb erwies sich die weltweite Verfügbarkeit und Akzeptanz des BV-Systems von zentraler Bedeutung. Cognex verfügt über ein global breit gefächertes Netz von Systemintegratoren. Das erwies sich als ein wichtiger Aspekt in der System-Verfügbarkeit und letztendlich auch in der Investitionssicherheit. Überall wird die gleiche standardisierte und vertraute Basis in Hard- und Software der Bildverarbeitung eingesetzt. Die jederzeitige Austauschbarkeit und Vernetzbarkeit der BV-Komponenten erwies sich auch als entscheidender Beitrag um das gesamte Engineering flexibler und kostengünstiger zu gestalten.

 

Denken in Prozessketten
Im Hinblick auf die hohe Typenvielfalt im Fertigungsprozess der Kunden muss das Bremer Unternehmen flexibel darauf reagieren und dementsprechend die gesamte Bandbreite der Bildverarbeitung anpassungsfähig gestalten. Deshalb verfügt man auch hausintern über ein gut ausgestattetes Bildverarbeitungslabor. Hier erfolgen sowohl Machbarkeitsstudien als auch Lösungen von schwierigen kundenspezifischen Aufgaben, die nur durch spezielle Entwicklungen der Bildverarbeitung zu realisieren sind. In diesem Zusammenhang hat sich die Partnerschaft mit Cognex bewährt. Die Zusammenarbeit und Unterstützung mit dessen äußerst kompetenter Entwicklungsabteilung erwies sich als Vorteil und wurde in jüngster Zeit intensiv erweitert. In konsequenter Wettbewerbsstrategie muss aber das hausinterne Angebot der BV-Abteilung mit externen Mitbewerbern von Systemintegratoren konkurrieren. Letztendlich ist das optimale Angebot von intern wie extern entscheidend. Aufgrund spezieller Kundenwünsche gibt es auch einige externe Systemintegratoren mit denen man projektbezogen zusammenarbeitet.

Entlang der vollständigen Prozesskette werden alle einzelnen BV-Anwendungen im Sinne einer integrierten Qualitätssicherung miteinander verzahnt, bis hin zu den Anforderungen einer vollständigen Rückverfolgbarkeit (Traceability). Dabei sieht man aber das Produkt-Traceability nur als kleinen Teil innerhalb des Spektrums eines durchgängigen Qualitätsmanagements. So verwendet man beispielsweise einerseits 2D Codeleser um nachzuvollziehen welches Teil eingebaut wurde, und andererseits Codeleser um das richtige Teil für die Montage zu bestimmen; zum Beispiel Einspritzpumpen einer bestimmten Klasse, spezifisch abgestimmt auf das entsprechende Steuermodul der Einspritzdüse. Dadurch können Produktionsfehler über nachfolgende Fertigungsschritte verhindert werden. Die Auswertungen der vielfältigen Prozessinformationen bieten dem Produktionsleiter die Möglichkeit die Qualität des gesamten Prozesses zu beurteilen. 

 

Erfolge transferieren
Die umfangreichen Erfahrungen in der Erstellung von kompletten Fertigungslinien mit IQA für die Automotiv-Industrie haben im Unternehmen ThyssenKrupp Krause dazu geführt, dass man das Know-how und technologische Potential auch für andere Branchen ausbauen will. So arbeitet man seit einem Jahr an Projekten für die Luftfahrtindustrie, um Fertigungslinien zur kompletten Montage von Segmenten für Flugzeuge zu realisieren. Auch hier geht es um die Einbindung eines Qualitätsmanagementsystems und der entsprechenden Organisationsstruktur. Für die Logistikbranche wurden komplette Systeme entwickelt und angefertigt, um für internationale Logistikkonzerne die Containerentladung vollautomatisch zu bewerkstelligen.

 

 

ThyssenKrupp Krause entwickelt, konstruiert, fertigt und liefert ThyssenKrupp Krause schlüsselfertige Montagesysteme für  Aggregate einschließlich der dazugehörigen Prüf- und Testanlagen für die Automobil- und Zuliefererindustrie. Die modulare Produktpalette enthält alle Komponenten für die manuelle, halb- und vollautomatische Montage von Motoren, Getrieben und Achsen sowie deren Unterkomponenten wie beispielsweise Zylinderköpfe, Lenkungen und Radsätze; die komplette Messtechnik für integrierte Messungen (dimensionell, Laser, Lecktest) als auch die Endprüfung (Kalttest von Motoren, Endtest für Getriebe). www.ThyssenKrupp-Krause.de 

Related Customer Stories

Empfohlene Cognex-Produkte

ERHALTEN SIE ZUGANG ZU SUPPORT & TRAINING FÜR PRODUKTE & MEHR

Werden Sie Teil von MyCognex

SIE HABEN EINE FRAGE?

Cognex is weltweit vertreten, um Sie bei Ihren Vision- und Barcode-Anwendungen zu unterstützen.

Kontakt
Loading...